Samstag, 21. Oktober 2006

Another Saturday Night...

... and I ain't got nobody
I've got some money 'cause I just got paid
And how I wish I had someone to talk to
I'm in an awful way


Nein, nein, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Aber man kann die Symbolik nicht ignorieren, da ich ausgerechnet dieses Lied heute morgen zum Aufstehn gehoert habe ;).
Jedenfalls ist es mal wieder ziemlich ruhig hier. Am Montag ist Labour Day, weswegen das gesamte Boarding House seit Freitag Nachmittag geschlossen hat. Alle Maedchen sind nach Hause gefahren oder bei Freundinnen in der Stadt untergebracht und wir Tutors sind mal wieder die Einzigen, die die Stellung halten.
Allerdings ist es diesmal nicht so schlimm wie in den Ferien, da ja zum einen schon ab Montag Abend wieder alle hier sind und ich zum andern eventuell doch mal wieder ausgehe heute Abend.
Mal schaun, ob sich die Amis melden, ansonsten geh ich vielleicht ausnahmsweise mal alleine (falls ich mich dazu aufraffen kann) ins Dux und geniesse die Live-Musik.

Seit den Ferien hat sich nicht viel Spannendes getan. Ich hab eine neue Mathe-Legasthenikerin namens Harriet und arbeite jetzt also mit beiden gleichzeitig, was sehr angenehm ist, da Olivia dadurch irgendwie mehr Spass an der Sache hat (sie ist ein bisschen weniger legasthenisch als Harriet, fuehlt sich also vielleicht deswegen auch nicht mehr ganz so dumm).
So langsam kenne ich dann jetzt auch die Namen von allen 9ern und 10ern hier im Boarding House, auch wenn ich immer noch nicht jedem Namen ein Gesicht zuordnen kann...

Dann war letzten Donnerstag "Boarders Concert". Das findet ein- oder zweimal im Jahr statt und jeder im Boarding House hat die Moeglichkeit, dort etwas vorzufuehren. Von Ballett ueber Comedy bis hin zu Gesang und Musik.
Irgendwie haben sie es dann auch geschafft, mich dazu zu bringen, Klavier zu spielen. War aber halb so wild, weil ich einfach ein Stueck gespielt hab, das jeder kennt und das ich schon seit Jahren spiele (My Heart Will Go On, bevor irgendwer fragt :P) und das kam dann auch ganz gut an.
Die Maedchen haben aber auch ganz coole Sachen gebracht... die koennen richtig gut schauspielern und singen! Aber ich meine, die haben halt auch die entsprechenden Kurse hier an der Schule, was uns armen Saecken ja nie geboten wurde. Bin jedesmal ganz neidisch, wenn ich das so sehe.

Im November gehe ich dann wieder auf nen (Science) Field Trip, also son Ausflug. Soweit ich das verstanden habe, wird es ne kleine Wanderung (also eher Spaziergang) und irgendwo auf der Strecke muss man durch huefthohes Wasser waten... bin da mal sehr gespannt!
Hab aber auch gehoert, dass gerade diese Exkursion oft ausfaellt, weil man da halt wirklich gutes Wetter fuer braucht.

Ich glaub, das waers erstmal an spannenden Neuigkeiten meinerseits. Also bis demnaechst ;)...

Sonntag, 8. Oktober 2006

Wenns mal wieder laenger dauert...

Gott, ich fand die Snickers-Werbungen mit dem Slogan soviel besser als die Neuen... (sorry, jetzt hab ich das lustige Titel-raten versaut... aber keine Sorge, ich machs nachher wieder gut).

Wie dem auch sei: Stellt euch schon mal drauf ein, dass das hier was laenger dauert. Holt euch ein Snickers oder nehmt den Laptop mit aufs Klo oder in die Kueche oder ins Bett oder...


Zu einem guten Urlaub gehoert im Allgemeinen nicht viel.
Man braucht mindestens zwei Leute, wenn man nicht gerade hyper-kontaktfreudig oder ein absoluter Misanthrop ist, ein bisschen Geld (muss nicht unbedingt viel sein), moeglichst gutes Wetter und gute Laune. Reicht eigentlich. Bisschen Essen ab und an ist natuerlich auch ne gute Sache, aber man kann durchaus zwei Wochen lang nur von Instant Nudeln leben (was ja bereits hinreichend von mir getestet und bewiesen wurde).
Ansonsten bin ich ja ein grosser Fan davon, einfach irgendwo hinzufahren und zu sehen, was der Tag so bringt. Das ein oder andere vorher zu planen schadet dabei natuerlich nicht, man muss sich ja schon irgendwo informieren, was einem so an Beschaeftigung zur Auswahl steht, aber ich finde es sinnlos, jede Uebernachtung im Voraus zu buchen und sich damit komplett unflexibel zu machen.

Das Abenteuer Abel Tasman startete deswegen wohl auch etwas langsamer und gewohnt chaotisch, aber irgendwie haben Natalie und ich (eigentlich eher Natalie) es dann doch geschafft, ein paar Huetten im Nationalpark vorab zu buchen (muss man machen, wenn man den ganzen Walk macht und im Park uebernachtet). Auch ein halbwegs preiswerter Bus nach Nelson war relativ schnell gefunden (55$ glaube ich, die Busse sind hier teurer als in Irland, dafuer kann man aber fuer 20$ die Nacht in den Backpacker Unterkuenften schlafen) und so machten wir uns am Dienstag, den 26. September, viel zu frueh morgens, auf ins Ungewisse.
Nach einer Uebernachtung in Nelson (im wundervollen Tasman Bay Backpackers) ging es am naechsten Morgen weiter nach Marahua, unserem Startpunkt fuer den Coastal Track.

Und was fuer ein Track! Wir waren insgesamt vier Tage unterwegs und haben drei Naechte in verschiedenen Huetten im Nationalpark verbracht. Nicht gerade komfortabel, muss ich sagen. Aber niemand hat gesagt, dass es leicht sein wuerde.
Der Track ging ueber Anchorage Bay (ca. 3-4 Stunden Laufzeit am ersten Tag und Uebernachtung in der Anchorage Hut), Bark Bay (2.5 Stunden von Anchorage, dort gibt es auch eine Huette, aber die hatten wir nicht gebucht), Awaroa (8 Stunden Laufzeit am zweiten Tag; gluecklicherweise gibt es 20 Minuten vor der Awaroa Hut eine Lodge fuer die etwas betuchteren Wanderer, wo wir uns erstmal ein wohlverdientes kuehles Bier gegoennt haben... ich hatte noch nie ein Bier, was sooo gut geschmeckt hat <3), diverse kleinere Straende und schliesslich nach Whariwharangi (offiziell 4.5-5 Stunden Laufzeit ab Awaroa - wir haben 7 gebraucht und die letzte Stunde war wirklich toedlich!), wo wir unsere letzte Nacht ganz alleine in einer Huette verbrachten. Naja, nicht ganz alleine, da es anscheinend Maeuse gab und Natalie mich um 5h morgens aufgeweckt hat, um mir mitzuteilen, dass eben jene Maeuse gerade dabei waren, unser Gepaeck anzuknabbern… aber da machste nichts, also hab ich gleich mal friedlich weiter gepennt und am naechsten Morgen konnten wir dann auch keinen Schaden an den Rucksaecken feststellen. Dafuer waren die Kruemel, die uns beim Essen auf den Boden gefallen waren, samt und sonders verschwunden.

Aber es hatte auch Vorteile, die Huette fuer uns zu haben. So konnten wir jeder zwei von den (verdammt duennen!) Matratzen benutzen und die anderen vor die Fenster stellen, um morgens nicht ganz so frueh von der Sonne geweckt zu werden und uns nachts vor der Kaelte zu schuetzen. Hat beides super geklappt und so sind wir dann am vierten Tag die letzten 1.5 Stunden bis zum Wainui Parkplatz (der Endpunkt des Walks, wo wir nach einstuendiger Verspaetung gluecklicherweise doch noch von dem von uns bestellten Bus abgeholt wurden) auch bei Nieselregen ganz gemuetlich ablaufen.

Die zwei Tage in der Mitte hatten wir richtig, richtig gutes Wetter mit fett Sonnenschein und einer leichten Brise vom Meer her. Aber der Park… hach, der Park. Ich glaub, ich kann gar keine Worte finden, um zu beschreiben, wie herrlich es dort ist. Wenn es ein Paradies gibt, dann koennte es nicht schoener sein, ganz ehrlich. Die Straende sind goldgelb, das Wasser tuerkisblau und glasklar und die Vegetation reicht direkt bis zum Strand. Und man bedenke, es ist hier immer noch Ende Winter/Anfang Fruehling, aber wir sind jeden Tag im Spaghetti-Shirt rumspaziert und wenn das Wasser nicht so eisig gewesen waere, ich waere sofort reingesprungen.
Kein Wunder, dass der Park im Sommer total ueberlaufen ist, aber in der Zeit, die wir dort verbracht haben, war es angenehm ruhig. Gerade wenn man morgens um 8h loslaeuft (jawohl, hab ich jeden Tag getan, ganz freiwillig), trifft man waehrend den ersten Stunden in der Regel keine Menschenseele und das macht es nur noch umso faszinierender.
Ich hab einiges an Fotos gemacht und Natalie auch, aber ich hab das dumme Gefuehl, dass sie nicht mal annaehernd das widerspiegeln, was wir erlebt haben. Es ist echt so ein “wow”-Erlebnis, aber am laufenden Band.

Der restliche Trip bestand dann in erster Linie mal aus ausruhen und die Fuesse hochlegen in Takaka (waren dort ganze drei Tage und man kann dort wirklich nichts machen, erst recht nicht, wenn man kein Auto hat – damit waere die Frage dann auch fuer alle beantwortet: Ich habe immer noch kein Auto, aber ich bemuehe mich, das bis Weihnachten zu aendern).
Wir sind wirklich im schaebigsten, dreckigsten Backpacker Hostel untergekommen, das ich je gesehen habe, aber die Besitzer waren freundlich, die Betten gemuetlich und es gab Fruehstueck und Videos umsonst, also war das schon ganz annehmbar.
Die Hostel-Besitzerin musste dann zufaellig grad nach Blenheim und hat uns umsonst dorthin mitgenommen und wir sind dann von dort aus nach Picton weiter, weil wir eigentlich vorhatten, am Queen Charlotte Sound oder an den Marlborouh Sounds kajaken zu gehen. Ist dann aber wetterbedingt nichts draus geworden. Stattdessen haben wir noch einen ganz kleinen (2.5-Stunden) Walk gemacht und hatten dann im Endeffekt zumindest eine gute Aussicht auf die Sounds. Ausserdem haben wir dort eine Oesterreicherin wieder getroffen, die wir ein paar Tage vorher in Takaka im Hostel kennengelernt hatten und die gerade auf Weltreise ist und mit der sind wir dann abends noch im Irish Pub einen trinken gegangen.

Von Picton aus ging es weiter nach Kaikoura, wo wir dann eigentlich nochmal so einen kleinen Walk machen wollten, um uns eine Robbenkolonie und ein paar Wale anzugucken, aber es war so windig, dass wir nach 10 Minuten zum Hostel zurueckgekehrt sind. Das Hostel in Kaikoura hatte viel vom einem Puff, haben wir festgestellt. Der Besitzer sah sogar einwandfrei wie ein Zuhaelter aus. Ich wollte Natalie gerade darauf hinweisen, als er uns eroeffnete, dass er zufaellig auch Deutsch spricht, da seine Mutter Deutsche ist. Grossartig. Da denkt man, man kann gemuetlich ueber Leute herziehen, die direkt neben einem stehen, weil die einen eh nicht verstehen und dann sprechen die einfach deine Sprache. Unglaublich. Aber ich bin schon ganz froh, dass ich das mit dem Zuhaelter nicht gesagt habe.
Und die Betten in dem Hostel waren einfach nur traumhaft. Hab lange nicht mehr so gut geschlafen.

Naja, nach Kaikoura (wo ich mir btw eine ganz tolle Jacke gekauft habe ^^) sind wir dann nach Christchurch zurueckgekehrt und wie jede gute Reise, so endete auch diese mit einem Drink – im Dux. Wir sind eigentlich dorthin gegangen, weil wir mal wieder ein bisschen Live-Musik sehen wollten, aber es stellte sich dann heraus, dass die Ska-Band (!), die eigentlich spielen sollte, abgesagt hatte.
Gluecklichweise blieb uns aber nicht viel Zeit zum Truebsal blasen, da wir kurz darauf von zwei Typen zum Billard spielen eingeladen wurden. Es stellte sich heraus, dass die beiden mit einer groesseren Gruppe unterwegs waren, alles Amis, die z.Z. hier studieren - und ein Typ namens Simon aus Dunedin, den sie vorher schon irgendwo kennengelernt hatten. Das war der eine von den zweien, mit denen wir Billard gespielt haben. Der andere hiess Ned oder Nick oder so (ich dachte zuerst Ned, aber als die anderen mit ihm geredet haben, klang es mehr nach Nick… naja, ist ja auch egal) und kam aus Texas.
Wir sind dann spaeter noch mit denen in Mickey Finn’s Irish Pub weitergezogen, wo es dann doch noch die heissersehnte Live-Musik gab. Die Band, die gespielt hat, war richtig gut, haben jede Menge Rock gespielt von Green Day ueber Incubus bis Red Hot Chili Peppers und wir sind dann auch gut abgegangen. Haben den restlichen Abend saemtliche Drinks ausgegeben bekommen und mit den Amis Nummern ausgetauscht. Vielleicht seh ich die dann ja nochmal.

Natalie ist dann am Samstag wieder nach Timaru zurueck gefahren und ich habe heute dann wieder angefangen ein bisschen zu arbeiten. Die Maedchen sind zurueck und ab morgen ist wieder Schule. Aber das passt schon, man braucht ja auch mal was Abwechslung.

Fuer die, die bis hierhin durchgehalten haben: Meine Hochachtung. Ich habs etwas undetaillierter geschrieben, als ichs vielleicht haette machen koennen, aber ich wollte euch jetzt auch nicht den totalen Informations-Overkill antun, zumal das meiste davon wahrscheinlich gar nicht so besonders interessant fuer euch waere. Aber ihr duerft natuerlich gerne Fragen stellen und dann erzaehl ich vielleicht noch was mehr ;).

Als Belohnung fuer die mentale Staerke empfehle ich euch an diese Stelle das Buch “Morgen war Krieg” von John Marsden. Hab ich in den Ferien gelesen und es war verdammt gut. Ist auch nicht sehr dick und auch nicht besonders schwierig geschrieben (ich habs auf Englisch gelesen und brauchte kein Woerterbuch, also geht das schon) und ja, ich fands super.

Zum Abschied noch die Quizfrage des Tages fuer die ganz Schlauen unter euch: Welche Farbe hat die “Blackbox” im Flugzeug normalerweise?
Nicht pfuschen ;).

So, I’m outta here. Cheers!


P.S.: Fotos wie versprochen demnaechst (ich tu mein Bestes!)

Dienstag, 19. September 2006

The Weight of the Circumstances

Hmmja, kennt ihr dieses Gefuehl, dass das Leben an einem vorbeirauscht? Dass man krampfhaft versucht, sich an irgendwas zu klammern, um nur ja nicht zurueck zu bleiben, nichts zu verpassen und irgendwie aus dem Chaos rauszufinden, in dass man sich selbst hinein manoevriert hat? Man tut alles, um irgendwie in Bewegung zu bleiben, kommt aber keinen Schritt weiter. Und am Ende wacht man auf, ist zehn Jahre aelter als gestern und stellt fest, dass man wieder einmal alles falsch gemacht hat.

Ich hoffe, mir wird es nicht irgendwann mal so gehen. Allerdings: Wenn man keine Risiken eingeht, kann man auch nicht viel falsch machen. Denkste. Gerade das ist doch der groesste Fehler, den man begehen kann.
Achja und sucht hier am besten gar nicht erst nach Sinn und Zusammenhang, ich befuerchte, ich hab beide an der Garderobe abgegeben und jetzt ist es zu spaet.

Naja, vielleicht, wenn ich mich nochmal ganz arg zusammenreisse, reicht es aus, um euch noch zu erzaehlen, dass es furchtbar oede ist, ein ganzes Internat fuer sich alleine zu haben und dass seit Samstag nichts Spektakulaeres mehr hier passiert ist. Es ist geradezu beaengstigend still. Weswegen ich wieder laut und deutlich dieses Whoooosh hoeren kann, mit dem das Leben an mir vorbeirauscht.
Aber das duerfte sich hoffentlich zum Wochenende geben, wenn die anderen Schulen auch Ferien bekommen und Natalie und ich zusammen Richtung Norden aufbrechen, um uns auf den Abel Tasman Coastal Walk zu begeben, einer von Neuseeland sogenannten "Great Walks".
Sollte das alles klappen, wie ich es mir wuensche, gibt es danach hoffentlich ganz viele wundervolle Fotos aus dem Abel Tasman Nationalpark zu bewundern. Auf dass ihr alle vor Neid erblassen moeget ;)!

What's your excuse for being you ?


P.S.: Sorry fuer dem leichten Emo-Unterton, ist nicht so gemeint ;)

Sonntag, 10. September 2006

It's good to be me.

Wir koennten im Grunde einen Wettbewerb daraus machen, wer zuerst (alleine, ohne Google und Konsorten) darauf kommt, woher der jeweilige Titel von meinen Beitraegen hier stammt.
Gut, bislang sinds erst drei, aber zwei davon sind immerhin Songtitel und der von letztem Mal war ja nun auch nicht so schwer zu erraten ;).
Whatever. Spass ist, was ihr draus macht (ah, ich sollte aufhoeren, mit Zitaten und Anspielungen um mich zu schmeissen).

Also, kommen wir zum Wesentlichen: Ich. Besser: Mein Leben. Genauer: Mein Leben in Neuseeland.
Ja, bevor das hier zu weit fuehrt... die letzte Woche war durchweg sehr angenehm. Fuer mich sind viele Arbeitsstunden weggefallen, weil Leute mich nicht brauchten oder selbst nicht anwesend waren (das Legasthenikermaedchen zum Beispiel... ich mein das uebrigens nicht abwertend, aber sie ist halt Legasthenikerin... um diese Bezeichnung aber in Zukunft zu vermeiden: Ihr Name ist Olivia. Ich setz sie fuer euch auf die Liste ^^).

Donnerstag waren Rhio und ich mit den Yr 9's auf dem Skiausflug und es war einfach nur herrlich. Hatte super viel Spass mit den Maedels und auch so, Ski fahren kann ich uebrigens noch und sogar besser, als ich erwartet haette. Am Ende hatte ich allerdings hoellischen Muskelkater, von dem ich selbst heute (3 Tage spaeter) noch was merke. Wir waren auf dem Mount Hutt, ganz oben, und die Aussicht war sowas von umwerfend, dass man Muehe hatte, sich aufs Ski fahrn zu konzentrieren statt immer nur mit offenem Mund ins Tal runter zu starren, wo man echt ewig weit gucken konnte.

Freitag Abend kamen dann Natalie (eine andere deutsche GAPperin, die in Timaru an einer Schule arbeitet) und Fiona (Natalies GAP-Kollegin in Timaru; sie haben in etwa dasselbe Verhaeltnis, wie Rhio und ich) nach Christchurch und wir haben dann (schoen getrennt in Zweiergruppen) das Wochenende zusammen verbracht. Natalie und ich haben dann gleich am Freitag-Abend einen verdammt coolen Pub (mit angeschlossenem Restaurant, aber da warn wir nicht) aufgestoebert: Das Dux de Lux ist in der Naehe vom Stadtzentrum, hat eine Art Biergarten draussen und kostenlose Live-Musik am Wochenende drinnen. Und das Beste: Dort wird fast ausschliesslich Ska, Rock, Punk und Dub gespielt. Was mehr koennte ich mir noch wuenschen?
Am Freitag fand dort zufaellig gerade das Halbfinale eines Bandcontests statt und zwei der vier Bands waren richtig geil. Der Saenger von einer der Bands hatte uebrigens eine verblueffende Aehnlichkeit mit Andi Wiechers ;).

Samstag sind Natalie und ich im Botanischen Garten und in der Art Gallery von Christchurch gewesen und danach noch durch die Stadt gezogen, um so das ein oder andere zu erledigen. Habe mir dort dann auch endlich ne neue Handykarte und ne MetroCard zulegen koennen (die MetroCard ist sowas wir ne Prepaid-Karte fuer den Bus... man laedt Guthaben auf und kann das dann ab"fahren"). Ausserdem habe ich jede Menge coole Chucks und Vans gesehen, dies in Deutschland nicht gibt und ich fuerchte, ich werde hier noch einiges an Geld lassen (zumal die Vans grad fett reduziert sind und nur umgerechnet 30 Euro kosten ^^).

Tja und heute waren wir dann schon relativ kaputt, sind aber noch mit der Gondel auf einen Berg am Stadtrand gefahren, von wo aus man ne gigantische Aussicht auf die Umgebung hat und sind dann ein, zwei Stunden oben geblieben, ums uns in der Sonne gemuetlich zu machen.

Das mit dem Auto von Cherryn wird uebrigens fuers erste nichts. Sie hat mir erklaert, sie haette sich vertan und wollte eigentlich 1500$ fuer das Auto. Das ist zwar nach deutschen Standart immer noch geschenkt, aber fuer mich verdammt viel Geld. Werde das also vermutlich nicht machen, sondern mal auf dem Backpacker Autobasar nach einem guenstigeren Angebot gucken :).

Die Ferien fangen fuer mich in einer Woche an, fuer alle anderen hier aber erst in zwei Wochen. Also hab ich noch was Zeit, bis ich das Auto brauche ^^. Natalie und ich wolln dann zusammen rumreisen und ein paar Walks machen (so ne Art Wanderungen) und die Nationalparks auf der Suedinsel angucken (die sind hier alle der Hammer!).
Jaaa, soviel erstmal dazu, mehr beim naechsten Mal. Das Titel-Raten ist hiermit offiziell eroeffnet ;).

Sonntag, 3. September 2006

Schnee im Sommer.

So. Das erste Wochenende waere dann also auch vorbei.
Hab nicht allzu viel gemacht: Samstag bin ich drei Stunden lang durch die Stadt gelaufen (es dauert von der Schule aus zu Fuss 20 bis 30 Minuten bis ins Zentrum und 15 Minuten zur naechsten Mall), um mich mal ein bisschen umzusehen. Aber so ganz alleine hat das wenig Spass gemacht und ausserdem waren da ne Menge komische Gestalten unterwegs. Ein Haufen Punks (was ja noch ganz okay war), aber auch einiges an zwielichtigem Gesocks. War irgendwie unheimlich, vor allem, weil ich mich ja auch kein Stueck auskannte. Habe auch keine wirklich coolen Laeden entdecken koennen, aber Kirsty hat mir angeboten, mal mit mir zusammen shoppen zu gehen. Das wird sicher ganz cool.
Eventuell werde ich mir ein Auto anschaffen, da Cherryn ein neues gekauft hat und ihr altes gerne loswerden wuerde. Sie will nur 500$ (=250 Euro) dafuer und in Neuseeland muss man weder Steuern fuer Autos bezahlen, noch eine Versicherung haben. Letztere wuerde ich mir allerdings trotzdem zulegen. Will ja im Falle eines Unfalls nicht den Schaden am anderen Auto zahlen muessen. Kost aber auch nicht die Welt und ich koennte dann ganz locker in den Ferien rumreisen und auch hier in der Stadt einfacher von A nach B kommen.
So wies aussieht werde ich in den Ferien wohl mit Natalie und Sabrina und ein paar anderen Neuseeland unsicher machen, aber wir haben bislang noch keinen genauen Plan, wo es hingehen soll.
Und am Donnerstag gehen Rhio und ich mit den 9ern Ski fahren. Bin ja mal gespannt, wie das so wird, ist immerhin erst mein zweites Mal und ich weiss nicht, wie viel ich noch von dem kann, was ich damals auf der Skifreizeit - oh pardon, auf dem Skilehrgang - gelernt hab. Mmmh, Schnee im Sommer (99 Gummipunkte fuer den, der weiss, woher das ist ^^)... naja, eigentlich eher Schnee im Fruehling, was ja nun auch nicht soo ungewoehnlich ist und ausserdem hat der Fruehling hier ja auch erst vor drei Tagen angefangen. Aber was solls.
Achja... hab noch eine zweite Katze entdeckt. Sie gehoert dem Boarding House und heisst glaube ich Bibi (?). Sie ist so ziemlich die haesslichste Katze, die ich je gesehen habe. Sie hat kein Gesicht. Aber abgesehen davon ist sie ganz niedlich. Die von letztem Mal gehoert Jess und heisst Des (Destiny) und ist um einiges huebscher ;).
Gabba 4 life :D!

.randomrants

dont.drink.water - fish.fuck.in.it.

.randomfacts

cat.
born.in.nineteeneightyseven.
hates.arrogance.
loves.sushi.
curiosity.will.be.her.death.
fucks.the.mainstream.
officially.strange.
is.random.

.randomtrash

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

.randomsearch

 

.randomblogstatus

Online seit 7424 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 20. Aug, 16:04

.randompopups

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Profil
Abmelden
Weblog abonnieren